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Kleine Dünen, Kiefernwäldchen und ein klassisch-malerischer Sonnenuntergang prägen das Bild von Utersum, dem dritten und kleinsten Seebad auf Föhr. Am Strand von Utersum kann man immer baden, nicht nur bei Flut. Der Badespaß ist hier - anders als in Wyk oder Nieblum - dank eines stets Wasser führenden Priels nicht von der Tide abhängig. Wegen seiner abgeschiedenen Lage am südöstlichen Rand der Insel wird Utersum auch “Ort am äußeren Rand” genannt. Noch etwas nördlich von Utersum, am Strand von Dunsum beginnt (und endet) der Fußweg zur Nachbarinsel Amrum. Diese Wanderung sollte niemand auf eigene Faust unternehmen. Die rund zweistündige Wattwanderung führt durch das “Mittelloch” bis nach Norddorf. Von dort geht es nach Wittdün und mit dem Schiff zurück nach Wyk. Wenn Ausflugsdampfer das “Mittelloch” durchfahren, haben sie selbst bei höchster Flut nur wenige Dezimeter Wasser unter ihrem Kiel. Nur rund 450 Strandkörbe verteilen sich an dem ausgedehnten Strand von Utersum. Hier muss niemand ungewollt dem anderen auf die Pelle rücken. Es gibt einen Familienstrand und einen Nacktbadestarnd. Völlig ungestört haben außerdem Windsurfer am Strand von Utersum einen ihrer Hotspots. Utersum ist ein ursprüngliches Friesendorf mit 600-jähriger Geschichte, das sich im Zuge seiner gemäßigten touristischen Entwicklung nicht nur ein kleines Kurmittelhaus zugelegt hat, sondern mit Läden, Cafés und Restaurants auch die notwendige Infrastruktur.
Gesamteindruck: In der Ruhe liegt die Kraft. Utersum ist das kleinste Seebad dieser Insel. Kein Nightlife, aber viel Strand und grüne Natur. Sonnenuntergang wie im Bilderbuch.
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