|
Wirklich schön! Die Flaniermeile “Sandwall” ist nur einen Steinwurf vom Strand entfernt. Solch eine Attraktion findet man nur selten. Das hat was: Im Open-Air-Café zwischen Strand und Shoppingmeile zu sitzen und gleich beides beobachten zu können. Auch angenehm: Beim Betreten des Strandes ist keine Kurkartenkontrolle fällig. Wyk ist Inselhauptstadt und Fährhafen. Schon 1819 wurde Wyk zum “Seebad”, somit das älteste in Nordfriesland. Hafenstadt ist Wyk seit 300 Jahren. Heute stellen moderne und Tide-unabhängige Fähren die Inselversorgung sicher. Nach 45minütiger Überfahrt legt hier das Schiff aus Dagebüll an. Passagen gibt es auch nach Amrum und Sylt - dazu Schiffsausflüge zu den Halligen. Vom Strand ist der Blick frei auf die Halligwelt. Die geschützte Lage am Wattenmeer beschert Kindern bei Ebbe eine riesige Buddelkiste und bei Flut ein seichtes Badewasser. Der Wyker Strand ist sorgsam in viele Bereiche unterteilt. Da gibt es Strände für Sport und Spiel, für Leute mit Hunden (Abschnitte 12 und 30), für Nichtraucher (zwischen Mittel- und Seglerbrücke), Surfer, Drachenpiloten und für alle, die sich lieber textilfrei bewegen wollen (Abschnitt 29, nahe dem kleinen Insel-Flugplatz). Das Betreten der Anlegebrücken ist erlaubt. Kinder keschern aus erhöhter Position nach kleinen Fischen, Krabben und Krebsen. Im Vergleich zu sehr vielen anderen bekannten Seebädern bevölkern in Wyk noch zahlreiche alte Strandkörbe auch zentrale Abschnitte am Hauptstrand. Nach Auskunft des zuständigen Hafenamtes erfolgt der Austausch jedoch kontinuierlich und in großen Stückzahlen. Wyk hat eigentlich alles zu bieten, was man für einen Inselurlaub so braucht: Eine große Auswahl an Quartieren, Geschäften, Restaurants und Ausflugmöglichkeiten.
Gesamteindruck: Gemütliches Städtchen mit Strand, Hafen und Flaniermeile - alles dicht beieinander. Halligblick und Meerwasser-Wellenbad inklusive.
|